Termine + Events

Samstag, 21. März 2020
14:30 Uhr - 20:00 Uhr
57. GeneralversammlungRestaurant Krone in Ermattingen

Montag, 8. Juni 2020
Reise an den Foldafjord300 km nördlich von Trondheim

Freitag, 26. Juni 2020
Reise nach CorkSüdwest Irland

Impressionen

Die diesjährige Reise fand vom 5. bis 11. Oktober 2014 statt und stand unter keinem glücklichen Stern. Es war einfach zu viel Wind angesagt. Bereits am Montag angelten 10 eifrige Petri Jünger bei Windstärke 6 (Beaufortskala: grö­s­sere Wellen mit brechenden Köpfen, überall weisse Schaumflecken) auf den Zielfisch Dorsch.

von Andy Gasser, Präsident CSM

Der Fang auf dem Weg zur etwas windgeschützteren Insel Langeland war mässig bis sehr bescheiden und selbst einem eingefleischten Seebären war es nur noch zum Kotzen zu Mute. Abends und am Dienstag musste der Kapitän Martin Neumann Zuflucht im Hafen von Naskov (Insel Lolland) suchen. Bei Windstärke 7 (Beaufortskala: weisser Schaum von den brechenden Wellenköpfen legt sich in Schaumstreifen in die Windrichtung) war einfach nichts mehr zu machen.

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 Zum Glück fanden Präsident Andy Gasser und Hans Kirchhofer am Dienstagnachmittag den sagenumworbenen "Egli-Hotspot" in Naskov wieder.Und im Verlaufe des Nachmittags fand sich die ganze Mannschaft zum munteren Egli-An­geln ein. Zahlreiche Exemplare von 25 cm wurden schonend zurückgesetzt. Dafür wurde unsere Ausdauer mit vielen stattlichen Eglis von 36 cm (630 Gramm) und mehr be­lohnt. Gefischt wurde mit sinkenden Mepps und kleinen Juckern. Am Ende konnten zwei Eimer voll Egli an Bord filetiert werden.

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Das Wetter blieb auch am Mittwoch windig. Das Angeln bei Windstärke 5 (mässige Wellen von grosser Länge, überall Schaumköpfe) war zwar leicht angenehmer als am Montag, aber auch nicht wirklich ergiebig. Walter Küttel konnte einen stattlichen Dorsch von 78 cm Länge und rund 4 1/2 Kilogramm an Bord hieven. Und es wurden auch noch andere schöne Exemplare gefangen. Auch Hans Engeler, Andy Gasser und Hans Kirchhofer (Bild) fingen Fische. Am Mittwoch- und am Donnerstagabend musste im Hafen von Bagenkop (Insel Langeland) erneut Schutz gesucht werden. Das traditionelle Wettfischen wurde mangels Dorschen bereits vorzeitig abgesagt. Und erneut waren die Dorsche nicht in Beisslaune. Wenigstens wurden wir am Abend in Bagenkop mit einem eindrücklichen herbstlichen Sonnenuntergang entschädigt.

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Am Freitag wurde immer noch eifrig weiter geangelt. Aber anscheinend war der Schwarmfisch Dorsch in der Ostsee für einmal zum Einzelgänger geworden. Um 14.00 Uhr machte sich Kapitän Martin Neumann bereits auf zur Heimfahrt, weil das Wetter zunehmend windig wurde.Erneut haben wir eine ganz tolle Kameradschaft auf hoher See erlebt. Auf dem Katamaran "Störtebeker II" bei Kapitän Neumann sowie seinem Matrosen und Koch Björn waren wir während des stürmischen Wetters gut aufgehoben. Für einmal halfen die uns bekannten Techniken und Köder nicht, den Zielfisch Dorsch in grösserer Stückzahl mit der Angelrute zu überlisten. Der herbstliche Fischfang auf der Ostsee war in der Geschichte des CSM mit 87 massigen Dorschen noch nie so schlecht. Peter Rüsch wurde mit 12 Dorschen (Vorjahr: 81 Dorsche) zum erfolgreichsten Angler der Woche erkoren und durfte den Wanderpokal erneut mit nach Hause nehmen. Und es bestätigte sich die Binsenwahrheit: Auf dem Meer ist man den Launen der Natur ausgeliefert.

Weitere Fotos sind für Mitglieder im Fotoalbum (interner Bereich) aufgeschaltet. 

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