Termine + Events


Samstag, 27. Juni 2026
Clubreise 2026 - Seter Brygge, Norwegen

Samstag, 24. Oktober 2026
Fischerfeuer

Samstag, 6. Februar 2027
Sportfischermesse Spreitenbach

Samstag, 8. Mai 2027
Generalversammlung

Montag, 21. Juni 2027
Clubreise 2027, Sudavik, Island

Impressionen

Einundzwanzig Reiseteilnehmer verliessen die Schweiz vom 7. bis 14. Juli 2007 die 14 Grad, um nördlich des Polarkreises, bei Temperaturen um 25˚ C, erfolgreich auf Meerfische zu angeln. Dank der Mitternachtssonne im Sommer kann man das Fischen im Einklang der Natur rund um die Uhr geniessen und die Mitternachtssonne erleben.

Nach einem problemlosen Flug bis Kopenhagen stiegen wir für die nächste Etappe nach Oslo um. Kaum waren wir in Oslo angekommen, hiess es bereits rennen, denn das Gate wurde für uns offengehalten. Ohne Gepäck erwischten wir den Anschluss nach Tromsø und kamen dort abends um 19.00 Uhr an. Wunderschönes, warmes Sommerwetter mit Temperaturen bis zu 26˚ C erwartete uns.

Taxi und Bus standen bereit und führten uns nach einem Abstecher ins Einkaufscenter zu unseren Ferienhäusern.  Lauklines ist eine der idyllischsten und schönsten Anlage Nordnorwegens und liegt nur 30 Kilometer vom Flughafen . Taxi und Bus stehen bereit und führen uns nach einem Abstecher ins Einkaufscenter zu unseren Ferienhäusern, nach Lauklines.  Lauklines, eine der idyllischsten und schönsten Anlage Nordnorwegens liegt nur 30 km vom Flughafen Troms entfernt. Die direkt am Kattfjord gelegenen, gemütlichen und sehr komfortablen Holzhäuser sind kaum zu überbieten.

Der Reichtum und die Vielfalt der Fische (Dorsch, Schellfisch, Grossköhler, Heilbutt, Steinbeisser und viele mehr) ist ein wahres Freudenfest für jeden Fischer. Auch der Hafen, gleich daneben, lässt unsere Fischerherzen höherschlagen.  Unsere feudalen Unterkünfte für die nächsten sieben Tage, gleich daneben der Bootshafen mit den Fischerbooten. Was kann da noch schief gehen? Die direkt am Kattfjord gelegenen, gemütlichen und sehr komfortablen Holzhäuser sind kaum zu überbieten.

Der Reichtum und die Vielfalt der Fische (Dorsch, Schellfisch, Grossköhler, Heilbutt, Steinbeisser und viele mehr) sind ein wahres Freudenfest für jeden Fischer. Auch der Hafen lässt unsere Fischerherzen höherschlagen.  

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Am Sonntagmorgen herrschte Angelverbot. Die beiden Guides führten uns in die hiesige Meeresfischerei ein. Sicherheitsvorkehrungen wie: Abgrenzung des Gebietes, fassen der Schwimmwesten, hinterlassen der Handy-Nummern, Verhalten in Notsituationen, standen an erster Stelle. Auch die Erklärungen zu den einzelnen Angelstellen, Köderwahl und Angelmethoden wurden den wissbegierigen Schweizern vermittelt. Und mit dem Gezeitenkalender wussten wir nun auch, wann die Fische beissen sollten. Nach Ankunft unseres Gepäcks am frühen Nachmittag konnte es endlich losgehen. Fischen, angeln, 24 Stunden ohne Ende.

 Was in den meisten Schweizer Seen gemacht wird, sollte sich wohl auch im Meer bewähren! Zwei Boote versuchten sich auf Meerforelle und Lachs. Nach etlichen Schleppstunden in seichten Buchten und im Küstengebiet fingen sie insgesamt vier Meerforellen. Dabei bissen auch Köhler, Dorsche und Makrelen auf die geschleppten Wobbler und Löffel. Der Traum vom Lachs erfüllte sich leider nicht. Aber die Schweizer Schlepptechnik war jedoch auch im Meer anwendbar und bote eine willkommene Abwechslung zum Pilken.

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Pilken ist die am weitesten verbreitete Angelmethode in Norwegen, um die Fische in den verschiedenen Tiefen zu fangen. Die meisten Fische stehen im 50 bis 80 Meter tiefen Wasser. Mit Pilkgewichten um die 250 Gramm versuchten wir die Angelstellen in allen Tiefen auf Fische nach Fischen abzusuchen.  Als ideale Geräte haben sich Pilkruten mit einem Wurfgewicht von 200 Gramm und einer Länge von ungefähr 2.7 Metersehr bewährt. Eine leichtere Rute von gleicher Länge und einem Wurfgewicht von ca. 80 Grammg kann für leichteres Fjordfischen verwendet werden. Die Multirollen sind beim Pilken den Stationär Rollen vorzuziehen. Auch die geflochtenen Schnüre erwiesen sich bei dieser Fischerei von Vorteil. Mit einer Tragkraft von ca. 20 Kilogramm konnten wir alle Fische drillen. Selbstverständlich gehören zu bei dieser Montage die Seitenspringer. Der traditionelle rote Nuggi durfte ebenso wenig fehlen wie Twister und andere Gummiköder in allen möglichen Farben und Formen. Auch mit Fischfetzen liessen sich die verschiedenen Meeresfische zum Beissen überlisten.

Viele Fische halten sich nicht am Boden auf, sondern sind über alle Wasserschichten verteilt und die gilt es zu finden. Wurde einmal die richtige Tiefe gefunden, so konnte man mit grosser Sicherheit einen Biss erwarten, beim rhythmischen Auf- und Abwegen der Pilk Montage.  Vielfach kamen die Bisse der Fische bereits beim Hinablassen. In Bodennähe biss der Lumb auf die angebotenen Köder. An einigen Stellen konnten wir auch Rotbarsche fangen. Einige Meter ab Boden wurden vereinzelt Schellfische zum Biss verleitet. Die Dorsche verteilten sich auf die ganze Wassertiefe. Auch Leng und Pollak konnten von uns gefangen werden. Nur ganz wenigen gelang es einen Seewolf zu überlisten. Ein Heilbutt und ein Seeteufel wurden auch noch gefangen.

Um die Fische zu finden lässt man sich am einfachsten mit dieser Montage driften, dabei wird auch Benzin gespart, das in Norwegen deutlich teurer ist als bei uns in der Schweiz. Wenn auch das Driften keinen Erfolg brachte, hielten wir Ausschau nach den Papageientauchern, denn diese jagen kleine Fische und da stehen ja auch die grossen. Hin und wieder war auch Geduld angesagt, wie das beim Angeln so üblich ist.

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Die besten Fangzeiten waren zwei Stunden vor Wasserhöchststand und bis zwei Stunden danach. Da man zu einigen Angelstellen bis eineinhalb Stunden Anfahrt rechnen musste, waren wir täglich ungefähr zehn Stunden auf See. In Lauklines ist Angeln bei jedem Wetter möglich, da es überall windabgewandte Stellen gibt. Dabei wurden vierzehn verschiedene Fische gefangen, nämlich: Dorsch, Köhler, Schellfisch, Lumb, Leng, Rotbarsch, Seewolf, Seeteufel Heilbutt, Scholle, Makrele, Pollack, Hering und Meerforelle. Die Fische konnten im Filetierhaus der Anlage Lauklines geputzt und verpackt werden. Ebenso hat jedes Haus eine eigene grosse Kühltruhe, um die Filets für die Rückreise einzufrieren. Auch einen Fischereishop gibt es hier.

Alles Notwendige für die Meerfischerei kann im Shop gekauft werden. Gerne geben die Guides Tipps zu Köderwahl und guten Stellen, an denen geangelt werden kann. Pro Person dürfen 15 kg Fisch aus Norwegen ausgeführt werden. Natürlich stand Fisch mehrmals auf dem Menüplan der Schweizer Fischer.

Zu einer CSM-Reise gehört natürlich auch ein kleiner Angel-Wettbewerb. Jeder Reiseteilnehmer konnte seinen grössten Fang Kolumbus bekanntgeben. Am letzten Abend kam es dann zur Preisverteilung. Und so sah die Rangliste aus:

Heilbutt 105cm:  Lunke Bruno
Dorsch 104cm:    Lala
Dorsch  95cm:     Kolumbus
Dorsch  93cm:     Weber Roland
Dorsch  93cm:     Nussbaumer Peter
Dorsch  89cm:     Stöckli Hans
Dorsch  76cm:     Frei Georg
Lumb  68cm:        Meier Willi

Die Woche in Tromsø war leider viel zu schnell vorbei. Wer nicht dabei war, ist selbst schuld und hat viel verpasst. Sommerwetter nördlich des Polarkreises, freundliche Bedienung durch den Anlagenbesitzer Andreas, fischen, fischen, fischen, schöne Kameradschaft, herrliche, unberührte Natur und feines Essen.

Andy Gasser, Präsident

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